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Vom guten Umgang mit sich selbst

jeder Tag im beruflichen und privaten Bereich begegnet man Herausforderungen, nicht nur im fachlichen, sondern auch im zwischenmenschlichen, emotionalen, politischen und taktischen Bereich.

Besonders in Stresssituationen leuchten die roten Ampeln besonders hell und allzu oft werden Grenzen überschritten – die eigenen und die der anderen. Oft wird das erst in der Rückschau bemerkt, dann wenn die Worte gesagt, die Fehler gemacht, die Beziehungen strapaziert und die Verletzungen passiert sind.

Gleich in welcher Rolle man sich hier wiederfindet, man geht in diesen Momenten nicht gut mit uns selber um. Es haben eigene Anteile die Führung übernommen, die nur ‚ihres‘ vertreten, oft ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Respekt vor den eigenen und den Perspektiven der anderen. Ein strenges Über-Ich ist hierbei der Innere Antreiber. Immer stark, immer on-line, immer vorn, immer top.

Um das in Stresssituationen immer öfter vermeiden zu können, gilt die goldene Regel: Was immer man meint tun zu müssen – tun Sie es nicht. Stattdessen tief ein- und ausatmen – bis Sie wieder in einem entspannten Zustand sind. Dann können Sie nachdenken und entscheiden, wie Sie vorgehen wollen.

Regelmäßige Reflexion hilft die eigenen Trigger und Verhaltensmuster zu erkennen und zu lösen. Falls nicht, werden die blinden Flecke durch die anderen gespiegelt. Denn, was Hugo Helmut sagt, sagt mehr über Hugo als über Helmut. Anstelle von Schuldzuweisungen und Rechtfertigungen kommt es gerade dann darauf an einen kühlen Kopf und eine gesunde Distanz zu (be-)wahren. Und es kommt auf die Selbstreflexion an, die Bereitschaft dazuzulernen und das eigene Potenzial zu entwickeln.

Hier gibt es kein objektives Maß, kein so muss es sein, sondern jeder kann für sich selber daran arbeiten, und entscheiden welchen Umgang er mit sich selber und mit den anderen haben möchte.

Als geübter Reflektierer werden Denkmuster durch das probeweise durchspielen alternativer Szenarien gelöst, bringt man mehr Geduld als der Gegenüber auf, entwickelt Vorschläge statt Forderungen und entdeckt das verbindende Gemeinsame trotz schärfster Gegensätze. Gelingt dies nicht, gilt es die Selbstreflexion zu vertiefen und die anteiligen Muster zu lösen.


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